1 Monat NZ, Tongariro Crossing & Taupo

Kia ora!
Ich bin jetzt echt schon einen Monat hier in Neuseeland! 😮 Ich kann das irgendwie gar nicht glauben, auch nicht was ich alles schon erlebt habe! Aber zusammenfassend kann ich einfach nur sagen: Neuseeland war die beste Entscheidung meines Lebens! Ich bin einfach nur so glücklich, so glücklich dass ich es gar nicht begreifen kann!:D  Ich bin mittlerweile ganz gut angekommen, hatte meine erste Diskussion mit meiner Gastmama (ist aber alles wieder gut) und komm auch mit den Kleinen mittlerweile ganz gut klar. 🙂 Meine Gastoma meinte heute auch zu mir sie vergisst immer, dass ich ja doch eigentlich noch am Anfang meiner Zeit bin weil sie irgendwie immer denkt ich war schon immer hier, aber so fühl ich mich teilweise auch echt schon, man merkt dass die Routine langsam kommt 😀
Was ich am meisten an Neuseeland liebe ist glaub ich neben der Natur die absolut entspannte und freundliche Art der Kiwis. Die nehmen einen einfach an wie man ist, egal was man an hat & wie man rumläuft, wo man herkommt, welche Religion oder sonstige Einstellungen zu irgendwas. Es ist einfach alles egal, die nehmen einen einfach an und sind nett (außer beim Autofahren, da wird man immer angehupt wenn man nicht 30 km/h zu schnell fährt:D).
Ich mach demnächst auch mal einen Blogeintrag über die Unterschiede zwischen Deutschland und Neuseeland die mir so aufgefallen sind. 🙂

Jetzt erstmal was zu meinem ersten ‚richtigen‘ Wochenendtrip. Am Freitag hatte ich früher (also eigentlich schon direkt morgens) frei weil meine Gastfamilie nach Wellington zu Verwandten geflogen ist, und ich die dann eigentlich nur zum Flughafen gebracht habe.
Gegen Mittag sind Janina und ich dann losgefahren, mussten noch eben Speedshopping machen (Janina brauchte Schuhe und ich eine Schlabberhose fürs Crossing) und sind dann weiter Richtung Tongariro National Parc in unser Hostel. Allein schon der Weg dahin war richtig schön weil die Natur einfach nur der Wahnsinn ist!  Beim Hostel (hieß Crossing Backpackers und kann ich allen nur empfehlen) hat uns dann der schönste Sternenhimmel erwartet, den ich jemals gesehen habe! Das sah genauso unglaublich aus wie auf den ganzen Fotos bei denen ich immer dachte die seien bearbeitet. Also es waren wirklich so viele Sterne und die haben dann an einigen Stellen so einen Schleier gebildet. Einfach perfekt!  ❤  Im Hostel haben wir dann zufällig noch ein paar andere Mädels von den Orientation Days getroffen ( darunter Ricarda), die das Crossing auch machen wollten.:D
Am Samstag Morgen sind wir dann um halb 7 aufgestanden weil wir den Shuttle um viertel vor 8, der uns zum Startpunkt des Crossings gebracht hat, erwischen mussten. Die Wanderug an sich war wirklich total faszinierend und wunderschön, also ein absolutes Must Do!!! Grade für alle Herr der Ringe Fans ( das Crossing geht über den Mount Tongariro, wo Mordor in Herr der Ringe gedreht wurde). Nur leider war die 8 Stunden Wanderung auch sau anstrengend 😀  Es waren 20 km Klettern, Bergsteigen, Berge runterrutschen und sich voll auf die Fresse legen ( Tschuldigung für den Ausdruck). Die Wege und Treppen waren echt richtig steil  und die Wege waren letztendlich eigentlich keine wirklichen Wege sondern nur so angedeutete Trampelpfade, aber grade das hat’s richtig schön gemacht. An einigen Stellen war’s dann aber echt gruselig weil zum Beispiel nur 1 Person an bestimmten Stellen gehen konnte weil der Weg nur so einen halben Meter breit war, wenn überhaupt, links daneben gings direkt den Abgrund runter und rechts war ne Felswand, die einzige Sicherung- ein Stahlseil, das in der Felswand befestigt wurde! :’D Na vielen Dank auch, das bringts wirklich, grade wenn der Boden so matschig ist, dass man immer wieder abrutscht.:D
Aber natürlich hat sich Anstrengung und Panikattacken gelohnt und ich würd’s jederzeit wieder machen!:) Nur nächstes mal mit mehr Essen im Gepäck. Janina und ich haben uns nämlich am Freitag ein Leib Weißbrot, überbacken  mit Käse und Bacon (<3), ein paar Cracker und Süßigkeiten gekauft. Von dem Brot war nach der Hinfahrt nur noch die Hälfte und nach dem Frühstück am Samstag nur noch so 1/8 übrig, sprich wir hatten auf unserer 20 km Wanderung jeweils ein Ministück Brot ohne Aufstrich ( wir hatten zwar Philadelphia mit aber da war so ’ne Sweet Chilli Plörre drauf und das Geschmiere wollten wir auf der Wanderung dann doch nicht), ca. 8 Cracker pro Person und 1 l Wasser mit. Bei praller Sonne. Super geplant! 😀
Naja abends haben wir uns dann erstmal einen Burger im nächsten Dorf (30 km entfernt) gegönnt und haben uns mit ner Flasche Cidre auf dem Hostelparkplatz in den Kofferraum gesetzt und den unglaublichen Sternenhimmel angeguckt.
Am nächsten Morgen gings dann um 7 weiter nach Taupo, wo wir uns erstmal an den Lake Taupo gesetzt und gefrühstückt (Brötchen vom Countdown, die wir uns schon im Hostel geschmiert hatten) haben. Es war mal wieder perfekt ( so wie eigentlich überall in Neuseeland, es ist überall anders aber trotzdem perfekt). Nach dem Frühstück haben wir uns dann die Huka Falls und die Craters of the moon angeguckt und sind dann nochmal an den Lake Taupo bevor wir uns eine Pizza von Domino’s geholt haben und dann nach Hause gefahren sind.
War echt ein super Wochenende und ich freu mich schon auf die nächsten. 🙂
Für Ostern steht Bay of Islands, Cape Reinga & 90 Miles Beach an *-*

Cheers!:)

P.S.: Ich hab natürlich verpennt direkt Bilder zum letzten Beitrag hinzuzufügen, machs aber jetzt eben!

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