New Zealand vs. Deutschland

Halli Hallo,
Da ich diese Woche nicht ganz so viel zu erzählen habe, mir aber gechworen habe, regelmäßig was zu schreiben, schreib ich heute mal vorallem über die Unterschiede die mir (bis jetzt) aufgefallen sind.
Erstmal zu der Woche. Es war echt anstrengend und ich hatte Mittwoche auch ein kleines Tief weil die viele Arbeit einen doch schon manchmal ankotzt, Donnerstag sah’s dann schon wieder besser aus. Da St. Patrick’s Day war, und Luisa erst letzte Woche angekommen ist, haben wir uns überlegt einfach mal in die Stadt zu gehen und uns da einen schönen irish pub zu suchen. Daraus wurde dann eher weniger. 😀 Nachdem wir an 1000 pubs vorbeigelaufen sind, die alle komplett mit grünen Gestalten ( es war wirklich richtig lustig!) überfüllt waren, haben wir uns erstmal etwas verlaufen bis wir dann wieder beim Auto angekommen sind. Dann haben wir kurzerhand beschlossen uns ein bisschen außerhalb mit ’nem Kumpel von mir aus der Schule zu treffen, der hier das letzte halbe Jahr work and travel gemacht hat und sind dann da in ein ganz süßen irish pub gegangen, wo super Stimmung war. Da ich aber fahren musste gab’s für mich leider nur ein Ginger Beer statt dem Guinness:D
Freitag Abend haben Luisa, Sophhie, Janina und ich uns dann einfach an den Takapuna Beach gechillt und dort unseren Cider getrunken und heute Abend muss ich babysitten und Janina kommt vorbei zum Trip planen (und natürlich mal wieder einen Cider trinken:D)
Das zu meiner unglaublich interessanten Woche. 😀

Zu den Unterschieden mache ich hier jetzt mal kurz eine Liste:

1. Natürlich der Linksverkehr- auch das Lenkrad ist natürlich auf der anderen Seite und Scheibenwischer und Blinker sind vertauscht, weshalb ich am Anfang oft versucht habe mit dem Scheibenwischer zu blinken.
2. Die Kiwis sind absolute Barfußgänger! 😀 Sogar beim Einkaufen sind einige barfuß und die Kinder laufen sowieso meistens ohne Schuhe rum. 😀
3. Das Chlor im Wasser. Daran dass jedes Glas Wasser nach Schwimmbad schmeckte musste ich mich erstmal gewöhnen, jetzt schmeck ich das aber auch schon gar nicht mehr.
4.Die Kinder bekommen hier für jeden Scheiß den die einigermaßen gut machen ein ‚good boy/ girl‘ , was mich erst so ein bisschen an ein Gespräch mit einem Hund erinnert hat.:D
5. Wenn man Alkohol kauft fühlt man sich wie ein Schwerverbrecher! Es wird an der Kasse erstmal nach deinem ID gefragt (ist ja noch normal) und dann eine Klingel geklingelt, die man im ganzen Laden hört. Daraufhin kommt dann ein anderer Mitarbeiter von andern Ende des Supermarktes um das nochmal zu Kontrollieren und um einen Code einzuscannen. Außerdem muss, wenn man in einer Gruppe Alkohol kauft/ bzw. nur einer aus der Gruppe was kaufen will, die ganze Gruppe den Pass vorzeigen. Wenn nur einer, der vielleicht nur ein Brot kauft, aber mit einem unterwegs ist, keinen Pass mit hat, gibt’s auch keinen Alkohol. 😀
6. Es gibt 10000000 verschiedene Arten von Stechviechern, die echt richtig fies sind!:D
7.Die Menschen sind (bis aufs Autofahren) total entspannt und super lieb ! Egal worum es geht- ‚It will be fine‘; keiner macht sich um irgendwas Sorgen sondern versucht nur das Leben bestmöglich zu genießen! ❤
8.Es gibt hier so gut wie keine Oberflächlichkeit! Es ist scheißegal ob man Markensachen trägt oder nicht, ob man total geschminkt ist oder aussieht wie der letzte Lappen, wo man herkommt, was man mag, was man glaubt usw. Man wird einfach so angenommen wie man ist! Man kann sogar die dümmsten und peinlichsten Sachen machen und keiner guckt einen komisch an, was oft in Deutschland der Fall wäre. 😀
9.Es herrscht (zumindest soweit ich das mitbekommen habe) große Spontanität. Und damit meine ich nicht das deutsche ’spontan‘, bei dem man trotzdem noch 2-3 Tage vorher plant. 😀
10.Süßigkeiten und Schokolade. Als ich herkam dachte ich wirklich ich werde hier ohne die deutsche Schokolade sterben, aber um ehrlich zu sein gibts es hier genauso gute Schokolade! Die ist zwar anders im Geschmack aber nicht wirklich schlechter. 😀
11.So gut wie alle Autos haben einen Namen und damit meine ich nicht ‚Suzuki Swift ‚ oder so. Mein kleines Auto heißt Rocky, das von meiner hostmum Alice & das von Janina Troy. 😀
12. Der Bachelor NZ. Da gibt’s tatsächlich noch mehr Zickenterror als bei dem deutschen 😀
13.Die Erziehung. Ich habe noch nie so viel Unkonsequenz erlebt, was aber nicht nur bei meiner, sondern bei den meisten Familien der Fall ist.
14. Anders als in Deutschland kommen die Kinder hier zur Schule, sobald sie 5 Jahre als sind und kommen dann quasi in die Klasse 0, wie es mein mittlerer nennt. Da ist es dann auch egal wann im Jahr das ist. Die Grundchule hier beginnt übrigens auch um 9 Uhr und geht bis 3
15. Die Essgewohnheiten. Man sagt ja schon in Deutschland wird viel gegessen aber hier gibt es: Breakfast, 2nd breakfast, morning tea, lunch, afternoon tea und dinner. Und zwischendrin immer snacks… Kann mir mal jemand sagen wie ich da nicht fett werden soll?:D
16. Es gibt eine Dauerbeschallung durch Grillen.
17. Die Ärzte Ziehen es vor für ne dicke Grippe 8 Paracetamol am Tag + son kommischen Hustensaft anstatt 3 Antibiotikatabletten zu verschreiben.:D Mal sehen ob das so auch hilft 😉

Das sind jetzt natürlich auch alles nur persönliche Eindrücke die ich in meinem Umfeld so erfahren habe, aber vieles habe ich auch schon von anderen gehört:)

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